ÜBER MICH

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Wie die meisten meiner Kollegen und Kolleginnen bin auch ich über die persönliche Erfahrung zur Homöopathie gekommen.

 

Geboren und aufgewachsen in der DDR,  kannte ich weder den Beruf des Heilpraktikers, noch hatte ich jemals von Homöopathie gehört (ganz zu schweigen, es fehlerfrei schreiben zu können!).

 

1992 zog ich von Potsdam nach Kampen/Welle und gründete hier mit meinem  Mann, meiner Tochter, seiner Tochter und seinen beiden Söhnen eine sogenannte „Patch-workfamilie“, die wir 1994, 1997 und 1999 mit unserem Sohn und unseren beiden Töchtern vervollständigten.

 

Unser Sohn war seit seiner Geburt sehr infektanfällig und hatte häufig Verdauungsprobleme. Seinen ersten Krankenhausaufenthalt hatte er mit 9 Monaten, bis zum Alter von sechs Jahren folgten weitere. Die Grundschulzeit war für uns alle eine echte Herausforderung!

 

Durch das Kranksein und irgendwie Anderssein unseres Sohnes begann ich mich mit Medizin und Komplementärmedizin zu beschäftigen. Ich besorgte mir  Bücher über Wickel und Tees (ja, vor über zwanzig Jahren holten wir uns unsere Infos noch aus Büchern!) Angeregt durch eine Kindergartenmutter, besuchte ich einen Vortrag über Homöopathie. Ich war ziemlich beeindruckt von dieser Homöopathie, verstand es aber nicht so richtig (heute weiß ich, dass der Vortrag auch nicht wirklich gut war). Aber ich kaufte mir wieder mal ein Buch und begann mit der Selbstmedikation. Mit eher mäßigem Erfolg.

 

Dann las ich zufällig eine Anzeige von einer Heilpraktikerschule mit Homöopathieunterricht im Nachbardorf. Unterricht Samstags. Das war machbar. Also besuchte ich diese Schule, zunächst nur mit dem Ziel die Diagnosen auf den Krankenhausberichten unseres Sohnes zu verstehen und soviel über Homöopathie zu lernen, dass ich meine Kinder behandeln kann.

 

Es kam jedoch anders: Ich war begeistert und entwickelte ein Verständnis für Krankheit und Gesundheit, für physiologische Zusammenhänge, für Entwicklungsprozesse, für Heilungs-blockaden.

 

2002 legte ich in Hannover die Heilpraktikerprüfung ab, besuchte eine Homöopathieschule, absolvierte verschiedene Fachfortbildungen zur  homöopathischen Kinderheilkunde, Diagno-severfahren und Untersuchungsmethoden.

 

Seit 2006 arbeite ich als Homöopathin in Tostedt, 2008 übernahm ich die Praxis meines ersten Lehrers Christian Sprenger, dem ich sehr dankbar bin für seinen kompetenten und engagierten Unterricht, seine ansteckende Leidenschaft für Medizin, seine strukturierte Einführung in die Homöopathie, sein Vertrauen in meine Fähigkeiten, seine Ermutigung und seine Freundschaft.

 

 

Nachtrag

  1. Inzwischen kann ich Homöopathie fehlerfrei schreiben und buchstabieren ;)
  2. Alle unsere Kinder sind inzwischen erwachsen und lassen mich immer noch ab und zu teilhaben an ihrem Leben, worüber ich sehr dankbar bin und mich bereichert fühle.

 

 

Beruflicher Werdegang

  • 1986 – 1991 Studium mit Abschluss: Diplomlehrerin für Deutsche Sprache und Literatur/ Geschichte (Uni Potsdam)
  • seit 2002 Beschäftigung mit der Homöopathie
  • 2004 amtsärztliche Überprüfung zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikerprüfung)
  • 2005 – 2007 Homöopathie – Ausbildung bei M. Wegmann in Hannover
  • seit 2006 Praxis in Tostedt
  • seit 2006 Leitung eines homöopathischen Arbeitskreises
  • seit 2007 Dozententätigkeit an verschiedenen HP-Schulen, seit 2016 Dozentin an der Hamburger Akademie für Naturheilkunde
  • regelmäßige homöopathische Fortbildungen u.a. bei A. Geukens, H. Frei, A. Rohrer, M. Kohl
  • 2007 - 2014 Fachfortbildung Homöopathie in der Pädiatrie bei T. Galic
  • 2015 Entwicklungsdiagnostik, B. Pulz
  • 2016 IPE Kinder- und Jugendcoach
  • Organisation des Homöopathischen Konsils mit T. Galic in Hamburg
  • Mitglied im Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD
  • SHZ-zertifiziert als Therapeutin und Dozentin